Kryptobörse Bitpanda startet IBAN-Direktüberweisungen im Euro-Raum

Die österreichische Kryptobörse Bitpanda bietet ihren Kunden ab sofort auch die Abbuchung ihrer Gelder per IBAN-Direktüberweisung an Bankkonten in der Euro-Zone an. Dies teilte Bitpanda am 16. Oktober in einem Blogbeitrag mit.

Neue Bezahloption für alle Kunden

Der Bitpanda Pay genannte Dienst steht allen Nutzern mit einem verifizierten Bitpanda-Konto zur Verfügung. Neben Guthaben in Euro und US-Dollar können mit Bitpanda Pay auch die Kryptowährungen BTC, ETH, DASH und BCH für Überweisungen genutzt werden. Diese werden bei Auftragserteilung dann automatisch von Bitpanda zu aktuellen Preisen in Euro umgetauscht. 

Die Liste der für Überweisungen nutzbaren Krypto-Assets will Bitpanda nach eigenen Angaben nach und nach ausbauen. Wie viele Onlinebanken nutzt Bitpanda SMS-TANs für zusätzliche Sicherheit.

Bitpanda betont, Bitpanda Pay ermögliche Nutzern dank IBAN-Überweisungen die Bezahlung von Rechnungen ohne Umweg über ein externes Bankkonto. Entgegen anderen Kryptobörsen bietet Bitpanda damit einen Zeitvorteil und Komfortgewinn, wenn es darum geht, Krypto-Guthaben im Alltag zu nutzen.

Konzession als Zahlungsinstitut

Die Lizenz als Zahlungsinstitut hatte Bitpanda von der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) bereits im April erhalten. Bitpanda hat damit die Erlaubnis nach europäischem Recht gemäß der Payment Services Directive 2 (PSD2) als Zahlungsinstitut zu agieren. Mit der Richtlinie reguliert die Europäischen Union (EU) Zahlungsdienstleistern in der gesamten EU und im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR).