Lightning Labs' CEO fordert Blockchain-über-Bitcoin-Ansicht heraus

Elizabeth Stark, die Lightning Lab Geschäftsführerin und Entwicklerin des Lightning- Blockchain-Skalierbarkeit-Protokolls, hat die an der Wall Street und an den traditionellen Finanzmärkten vertretene Ansicht herausgefordert, dass das sich die radikalen Versprechungen des Krypto-Phänomens durch das Vorantreiben von Blockchain und nicht Bitcoin realisieren lassen, wie Yahoo Finance am 5. April berichtet.

"Als wir meine Firma Lightning Labs zum ersten Mal auf den Markt brachten, nahmen wir das Wort 'Bitcoin' aus unserem Repertoire und unserem Marketingmaterial, weil es so viel mit Blockchain zu tun hatte. Jetzt fühlt es sich an, als ob wie eine 'Bitcoin, nicht Blockchain' - Welt betreten, in welcher die Menschen den Wert von Kryptowährung-Technologien verstehen und auch, was diese ermöglichen können. Sie haben einen Proof-of-Work in Bitcoin, Sie haben die private/öffentliche Schlüssel-Kryptografie. Es gibt noch mehr Dinge, die Bitcoin speziell machen. Irgendwie hat sich der Blockchain-Teil abgesetzt und wurde zu etwas Eigenem."

Lightning Network ist eine Zweitschicht-Lösung zu dem Skalierbarkeitsproblem von Bitcoin , und eröffnet Zahlungswege zwischen Nutzern, die den Großteil der Transaktionen off-chain abwickeln und nur die Endresultate auf der zugrunde liegenden Blockchain speichern.

Wie das White Paper des Bitcoin-Lightning-Netzwerkes anmerkt, vereinfacht das Protokoll "sofortige, skalierbare off-chain Zahlungen" mit hohem Volumen, etwas, zu dem die Basisschicht von Bitcoin notorisch unfähig ist. Stark zitiert Visas Höchstwerte von 56.000 Transaktionen pro Sekunde und sagt: "Wir wollen darüber hinaus gehen".

Sie fügt hinzu, dass Zuschauer seit Jahren bemängeln, dass, obwohl Bitcoin möglicherweise eine spekulative Investition ist, der Charakter einer "Killer-App" fehlt, der den durchschnittlichen Menschen dazu bringen würde, Bitcoin als Währung zu verwenden. Lightning Labs ist offensichtlich Starks Antwort auf diese Kritik. Sie möchte allerdings die Dramen um Initial Coin Offerings (ICOs) aus dem Protokoll heraushalten:

"Es wird kein Lightning-ICO geben. Wenn Sie von Lightning begeistert sind, können sie Bitcoins kaufen. Ich war schon immer eine ICO-Skeptikerin auf Twitter."

Zwischen den Schwarzsehern aus den traditionellen Finanzen, den Skeptikern gegenüber Cyberrisiken, Preisschwankungen und der unzureichende Marktintegrität der Krypto-Sphäre haben sich viele zum Kooptieren von Blockchain-Technologien ausgesprochen, auch wenn diese Kryptowährungen geißeln.

Wie Cointelegraph berichtete, gab der Gouverneur der Indischen Zentralbank letzte Woche das altbekannte Statement zu Protokoll, dass Kryptowährungen das Potenzial haben, "die finanzielle Stabilität zu gefährden".

"Wir erkennen an, dass Blockchain-Technologien potenzielle Vorteile für den Finanzsektor bieten und wir glauben, dass diese zum Nutzen in der Wirtschaft gefördert werden sollen."

Bereits 2016 waren laut Angaben über 90 Zentralbank mit der Erforschung von Blockchain-Lösungen beschäftigt. In den ersten Monaten diesen Jahres sind Banken aus Malaysien, Taiwan, Polen, der Schweiz und viele weitere mit neuen Recherchen zu Blockchain-Systemen dazugekommen.

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