Münchner Startup Tangany bringt Blockchain-Wallet as a Service (WaaS) für Bitcoin und Ether

Das Münchner Startup Tangany geht mit einem neuen Dienst namens Blockchain Wallet as a Service (WaaS) an den Start, berichtete das IT Finanzmagazin am 3. September.

Wallet-Einbindung in bestehende Software

Mit WaaS bietet Tangany Unternehmen einen per Softwareschnittstelle (API) nutzbaren Wallet-Dienst an, welchen diese leicht in eigene Anwendungen einbinden können. Durch WaaS können Wallet-Funktionen zur Aufbewahrung, Transfer und Empfang von Kryptowährungen in bestehende Applikationen integriert werden.

Wie Tangany auf einer Übersichtsseite erklärt, bietet man Kunden die Einrichtung einer unbegrenzten Anzahl von Wallets, die neben den populärsten Blockchains von Bitcoin und Ethereum auch private Blockchains unterstützen.

Durch hardwarebasierte Verschlüsselung nach FIPS140-2 seien die Wallets mit dem für den US-Bankensektor geltenden Sicherheitsstandard abgesichert. Private Schlüssel könnten dabei weder von Tangany noch von den Unternehmenskunden direkt eingesehen werden.

Blockchain as a Service (BaaS): Bereits viele Anbieter

Auf Wunsch lässt sich das Angebot Wallet as a Service auch auf Blockchain as a Service (BaaS) ausweiten, wenn Kunden eine eigene Blockchain betreiben und einbinden wollen. Diese wird von Tangany dann im Auftrag erstellt. 

BaaS-Anbieter sind bereits überall auf der Welt. Von Großkonzernen wie etwa der südkoreanischen KT Corporation und Huawei aus China bis hin zu kleinen Startups wie Tangany gibt es inzwischen eine große Auswahl an Anbietern, die Unternehmen die Erstellung und Verwaltung maßgeschneiderter Blockchains abnehmen.