Elwood plant nach Blockchain-ETF wohl auch Krypto-Finanzprodukte

Die britische Vermögensverwaltung Elwood Asset Management plant vermutlich, Krypto-Finanzprodukte in ihr Angebot aufzunehmen, nachdem das Unternehmen kürzlich an der Herausgabe eines Blockchain-Indexfonds (ETF) beteiligt war. Bloomberg berichtet in einem Artikel vom 12. März über die etwaigen Pläne.

Elwood Asset Management, das vom britischen Hedgefonds-Manager Alan Howard gegründet wurde, hat in dieser Woche gemeinsam mit der amerikanischen Firma Invesco einen Blockchain-ETF auf den Markt gebracht.

Gegenüber Bloomberg hat das Unternehmen daraufhin angegeben, nun scheinbar auch Krypto-bezogene Produkte ins Auge gefasst zu haben, die auf institutionelle Investoren abzielen.  

„Der einzige Weg, auf dem Institutionen bisher in Digitale Vermögenswerte investieren konnten, war Bitcoin, aber viele davon konnten oder trauten sich nicht, in Bitcoin zu investieren und das aus gutem Grund“, wie Elwood Geschäftsführer Bin Ren erklärt. Dahingehend fügt er an:

„Ein ETF bietet hingegen einen liquiden und regulierten Weg, um in den Kryptobereich zu investieren. Das ist die perfekte Einstiegsmöglichkeit.“

Ren konkretisierte allerdings nicht, welche Art von Produkt Elwood genau plant.

„Elwood will Investitionsangebote schaffen, die auf den Handel von Digitalen Vermögenswerten bezogen sind, worunter wohl auch Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) fallen könnten“, wie der Bloomberg Artikel mutmaßt.

Krypto-Finanzprodukte erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, trotz der weiterhin undurchsichtigen Rechtslage, die ein weitläufiges Angebot erschwert, da die Regulierungsvorschriften in vielen Ländern unterschiedlich sind.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, sind sowohl Deutschland als auch Großbritannien und die USA bisher noch harte Pflaster für die entsprechenden Anbieter.

London erwägt derzeit ein Verbot für bestimmte Krypto-Finanzprodukte, während die amerikanischen Behörden mehrfach den Start der digitalen Handelsplattform Bakkt verzögert haben. In Deutschland herrscht hingegen noch völlige Ungewissheit, weshalb zwei Mitglieder des deutschen Bundestages nun gefordert haben, dass die geplante Blockchain-Strategie der Bundesregierung auch den Gesetzesrahmen für Krypto-Handel abstecken müsse.