Ein Unternehmen aus New England hat sich mit der US-Wertpapier- und Börsenkommission (SEC) wegen eines mutmaßlich nicht registrierten Initial Coin Offering (ICO) im Umfang von 6,3 Mio. US-Dollar geeinigt.
Laut einer SEC-Mitteilung vom 12. August kündigte SimplyVital Health, Inc. im Jahr 2017 ein ICO an, um Kapital für ein gesundheitsbezogenes Blockchain-Ökosystem namens Health Nexus aufzubringen. Das Unternehmen bot einen firmeneigene Token für den Health Nexus namens Health Cash (HLTH) an.
Das Unternehmen soll einen Vorverkauf von HLTH-Token im Rahmen der Simple Agreements for Future Tokens (SAFTs) angekündigt haben, die nach ihrer Generierung durch SimplyVital an Investoren gehen sollten.
In der Erklärung heißt es jedoch: "SimplyVital hat im Vorfeld des Angebots und Verkaufs des HLTH auf Grundlage der SAFT bei der Kommission keine Registrierungserklärung eingereicht und ist auch nicht von der Registrierung ausgenommen."
SimplyVital soll durch den Token-Verkauf zwischen September 2017 und April 2018 6,3 Mio. US-Dollar aufgebracht haben. In der Erklärung heißt es außerdem:
"Nach Abschluss des Vorverkaufs im April 2018 entschied sich SimplyVital schließlich, HLTH nicht im Rahmen des geplanten ICO anzubieten und zu verkaufen. Im Jahr 2019 hat SimplyVital im Wesentlichen freiwillig alle im Rahmen des Vorverkaufs aufgebrachten Gelder an die Investoren zurückgegeben".
Ohne die Behauptungen zu bestätigen oder zu dementieren, dass gegen bestimmte Aspekte des Wertpapiergesetzes von 1933 verstoßen wurde, stimmte SimplyVital einer von der SEC erwirkten Unterlassungsanordnung zu.
Erst gestern berichtete Cointelegraph, dass ein US-Bezirksgericht eine Noteinfrierung verhängte und 8 Mio. US-Dollar sperrte, die von einem New Yorker und zwei seiner Organisationen in einem ICO aufgebracht wurden. Die SEC hat am 12. August einen ersten Antrag auf Einfrierung gestellt und behauptet, dass Reginald Middleton, Veritaseum Inc. und Veritaseum LLC das Geld mittels eines ICO aufgebracht haben soll, das ein betrügerisches, nicht registriertes Wertpapierangebot war.
Gestern berichtete Cointelegraph auch, dass der XRP-Investor Bradley Sostack eine Sammelklage gegen Ripple abänderte. In dieser behauptete er, dass das Unternehmen Investoren irregeführt und XRP als nicht registriertes Wertpapier verkauft und damit gegen Bundesgesetze verstoßen habe.
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