Bitmain schließt Zweigstelle in Amsterdam

Der Mining-Riese Bitmain Technologies hat sich entschlossen, seine Zweigstelle in den Niederlanden zu schließen, wie das Unternehmen am 14. Januar mitteilt.

Im November hatte Bitmain zunächst ein Blockchain-Entwicklungszentrum in Israel aufgegeben, danach folgten weitere kostensparende Maßnahmen, die Teil einer langfristigen Umstrukturierung sein sollen.

Durch die sinkende Rentabilität im Bitcoin-Mining musste das Unternehmen in den vergangenen Monaten starke Verluste hinnehmen, derzeit hat Bitcoin (BTC) einen Kurswert von nur noch 3.600 US-Dollar.

„Da wir im Begriff sind, unser Geschäftsmodell langfristig, nachhaltig und skalierbar auszurichten, müssen wir Änderungen an Mitarbeiter- und Betriebsstruktur vornehmen. Darunter fällt ebenfalls die Entscheidung, unsere Büros in Amsterdam und Israel zu schließen“, so die Mitteilung im Wortlaut. Und weiter heißt es:

„Wir wollen uns wieder auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren und nicht mehr auf Nebenaktivitäten.“

Bei Redaktionsschluss wollte Bitmain allerdings keine Stellungnahme gegenüber Cointelegraph abgeben.

Zudem gab es Gerüchte, dass der etwaige Börsengang (IPO) der Firma ebenfalls ungewiss sei, wegen Problemen bei der Zulassung. Bitmain hat sich bisher jedoch zu keinem der Gerüchte geäußert.

Im Organigramm des Unternehmens gab es ebenfalls Änderungen, so wurden die beiden Geschäftsführer Jihan Wu und Micree Zhan Ketuan in Aufsichtsratsposten berufen, während Wang Haichao, Leiter der Produktgestaltung, auf den freien Posten nachgerückt ist.

Im Organigramm des Unternehmens gab es ebenfalls Änderungen, so wurden die beiden Geschäftsführer Jihan Wu und Micree Zhan Ketuan in Aufsichtsratsposten berufen, während Wang Haichao, Leiter der Produktgestaltung, auf den freien Posten nachgerückt ist.

In der vergangenen Woche musste Bitmain nun auch einen Mining-Komplex in Texas zumachen, dem zuvor große regionale Investitionen versprochen worden waren.

Neben Bitmain zeigten sich auch die Kryptobörse Huobi und das Blockchain-Startup ConsenSys von der momentanen Marktlage betroffen und nahmen daraufhin Entlassungen vor.