Russland: Laut Präsident Vladimir Putin treten obligatorische Krypto-Regulierungen bis zum

Russlands Präsident Wladimir Putin hat angedeutete, dass die bestehenden Regelungen für Kryptowährungen "bis zum 1. Juli" zu offiziellen Gesetzen avancieren sollen. Diese Informationen wurden von dem staatlichen Nachrichtendienst Parlamentskaya Gazeta am 28. Februar veröffentlicht.

Putin legt so ein fixes Veröffentlichungsdatum für das regulatorischen Paket namens Digital Assets Regulation Bill fest. Eine erste Version des Regelpakets erschien bereits letztes Jahr.

Die Einführung wird die Unsicherheiten im Bezug auf Kryptowährungen für Privatanleger und Unternehmensanleger gleichzeitig beenden. Kryptowährungen operierten lange in einer Grauzone in Russland, da viele lokale Authoritäten teilweise widersprüchliche Angaben machten, welche Aspekte beim Trading von Krypto legal seien - und welche eben nicht.

Letzte Woche annullierte ein Gericht in St. Petersburg ein Gesetz, welches im Juli 2017 in Kraft trat und welches die Verbreitung von Informationsmaterial zu Bitcoin verboten hatte.

"Die Operationen auf Kryptowährungsmärkten sind mit spezifischen Risiken verbunden und eine landesweite Regulierung dieses Bereiches ist daher unerlässlich", sagte der Vorstand des parlamentarischen Finanzkomitees Anatoli Aksakow in einer Diskussion Ende Februar.

Aktuell sind Gesetzesgeber in Moskau damit beschäftigt, Gesetzte für ICOs und Crowdfunding-Operationen vorzubereiten, von denen einige wichtige Details weiterhin Spannungen zwischen der Zentralbank und den Ministern der Regierung verursachen.

Laut Parlamentskaya Gazeta möchte die russische Zentralbank speziell Investments in ICO-Token kriminalisieren, während das Finanzministerium (MinFin) diese regulieren will.

“Die Zentralbank hat sich gegen die Legalisierung dieser Art von digitalen Währungen insofern ausgesprochen, als dass Bürgers sonst aktive Investments vornehmen könnten, ohne mögliche Risiken bedenken zu müssen”, kommentiert Aksakow die aktuelle Verhandlungs-Sackgasse.

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