Samsung will auch Smartphones im niedrigeren Preissegment mit Krypto und Blockchain ausstatten

Der südkoreanische Elektronikhersteller Samsung will zukünftig auch seine Modelle im mittleren bis niedrigen Preissegment mit Features für Blockchain und Kryptowährungen ausstatten, wie das englischsprachige Nachrichtenportal Business Korea am 14. Mai berichtet.

Laut Bericht sollen die Funktionen für Blockchain und Krypto, die zunächst im Smartphone Samsung S10 implementiert werden, später in andere Modelle übertragen werden. Des Weiteren will der Elektronikhersteller mit Telekommunikationsfirmen kooperieren, um eine Blockchain-basierte SIM-Karten zu entwickeln.

Chae Won-Cheol, der leitende Direktor für Produktstrategie in der Mobilfunkabteilung von Samsung Electronics, erklärt dahingehend:

„Wir wollen die Eintrittsbarrieren für unseren neuen Features so niedrig wie möglich halten, indem wir auch andere Galaxy Modelle Blockchain-fähig machen. Zunächst gilt dies für Südkorea, die USA und Kanada, später werden andere Märkte folgen.”

Wie Cointelegraph Ende Februar berichtete, soll das neue Smartphone Samsung Galaxy S10 mit einer Krypto-Wallet ausgestattet sein, die Ether (ETH), Bitcoin (BTC) und zwei weitere Tokens halten kann.

Ende April hatte eine anonyme Quelle aus der Kryptobranche wiederum angegeben, dass Samsung an einer eigenen Blockchain arbeitet, die auch mit einem dazugehörigen Token ausgerüstet wird.

Konkurrent HTC hatte diese Woche ebenfalls bekanntgegeben, dass im Q3 2019 eine kostengünstigere Variante des eigenen Blockchain-Smartphones auf den Markt gebracht werden soll, das sogar als vollwertiger Knotenpunkt (Full-Node) im Bitcoin-Netzwerk agieren kann.