Großbritanniens wichtigste Finanzaufsichtsbehörde FCA sucht einen Spezialisten mit Kryptowährungserfahrung.
Konkret sucht die FCA einen Informationsmitarbeiter mit Krypto-Expertise, der sich mit digitalen Vermögenswerten im Rahmen der 5. Anti-Geldwäscherichtlinie der Europäischen Union befasst, so die Aufsichtsbehörde in einem LinkedIn-Stellenangebot vom 6. Februar.
Das neue Gesetz, das auch als 5AMLD bezeichnet wird, trat am 10. Januar in Kraft. Es ist eine große Initiative zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in ganz Europa, wie bereits berichtet wurde.
Experte kommt zum Kernfunktionsteam der FCA
Großbritannien ist am 31. Januar endgültig aus der EU ausgetreten. Die Regierung muss dennoch besonders das kürzlich in Kraft getretene Kryptowährungsgesetz der EU beachten. Die FCA sucht daher einen Kryptowährungsexperten für ihr Kernfunktionsteam. Dieses ist seit Januar 2020 für die 5AMLD-Regulierung des Krypto-Vermögenswertsektors zuständig.
Laut der Stellenausschreibung sind die Hauptaufgaben die Unterstützung bei der Überwachung und Durchsetzung sowie die Bearbeitung von Bewerbungen für Firmen in der britischen Finanzdienstleistungsbranche.
Die FCA und Krypto
Die FCA war im Krypto-Raum sehr aktiv. Die Aufsichtsbehörde hat großen Krypto-Firmen Genehmigungen erteilt und die Branche sorgfältig untersucht. Im Juli 2019 gab die FCA bekannt, dass sie die beiden größten Kryptowährungen Bitcoin und Ether nicht regulieren werde.
Kurz zuvor hatte die Behörde am 10. Januar offiziell angekündigt, dass sie überwachen werde, ob Kryptowährungsunternehmen die Anti-Geldwäsche-Vorschriften einhalten. Wie Cointelegraph kürzlich berichtete, plant die FCA, ein viel strengeres Regelwerk für Kryptofirmen einzuführen.
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