Britischer Derivatehändler: Schwächerer Kryptohandel durch fallende Preise

Die IG Group, ein britischer Online-Derivatehändler verzeichnet seit dem Jahreswechsel eine "deutlich" niedrigere Rate des Krypto-Währungshandels, obwohl das Unternehmen aufgrund der steigenden Beliebtheit von Krypto-Währungsderivaten im dritten Quartal eine "Rekordperformance" zu verzeichnen hatte, berichtet die Financial Times am Donnerstag, den 22. März.

Nach Angaben der IG-Gruppe stiegen die "Netto-Handelsumsätze gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent auf rund 152,9 Mio. Pfund – ca. 175 Mio. Euro - über "drei Monate bis Ende Februar". Die IG Group fügte hinzu, dass der Anteil der Umsätze aus dem Handel mit Krypto-Produkten im Vergleich zum Vorjahr im gleichen Zeitraum von 1 Prozent auf 11 Prozent gestiegen sei.

Das Unternehmen stellte jedoch fest, dass sich der Kryptohandel im Einklang mit den fallenden Preisen für Krypto seit dem Anstieg von Bitcoins (BTC) im Dezember auf 20.000 US-Dollar nach Ende Januar deutlich verlangsamt habe, wobei die IG Group seit dem neuen Jahr ein Prozent der "aktiven CFD-Kunden" verlor.

Die Regulierungsbehörden der Europäischen Union (EU) haben im Februar eine Erklärung veröffentlicht, in der sie die Verbraucher vor der Investition in "hochriskante" Kryptoanlagen warnen, da diese nicht reguliert seien und der Krypto-Markt volatil sei. Ebenfalls im Februar sagte die französische Börsenaufsicht, dass Krypto-Währungsderivate im Rahmen der EU-Finanzreform vom Januar reguliert werden müssten.

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