Britische Finanzbehörde ermittelt weiter gegen 18 Krypto-Unternehmen

Die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA meldet, dass sie gegen 18 Unternehmen in laufenden Ermittlungen steht, wegen vermeintlich illegaler Krypto-Aktivitäten. Dies berichtet die Zeitung Telegraph am 29. Dezember.

Nach einem offiziellen Auskunftsersuchen der Zeitung legte die FCA offen, dass der Großteil der bisherigen Ermittlungen gegen Krypto-Firmen, die seit Mai laufen, eingestellt wurde.

Dabei zeigte sich, dass 49 der 67 Ermittlungsverfahren beendet wurden, entweder durch das Aussprechen einer Mahnung oder auf Grund von Mangel an Beweisen, um den ursprünglichen Verdacht zu stützen.

Laut Behörde sind diese Zahlen auf dem Stand vom 12. November.

Da die restlichen Verfahren noch laufend sind, macht die FCA keine weiteren Angaben, über die verbleibenden 18 Unternehmen gegen die ermittelt wird.

Großbritannien befindet sich derzeit in einem regelrechten Zwiespalt, was Kryptowährungen angeht. Einerseits will der Gesetzgeber eine strenge Haltung gegenüber der Branche durchsetzen, was jedoch mit heftiger Kritik aus der heimischen Krypto-Industrie bedacht wird.

Im Oktober veröffentlichte die British Business Federation Authority einen Bericht, in dem es heißt, dass „schlechte Regulierung schlimmer ist als gar keine Regulierung“, wobei das Vorgehen der Regierung in dieser Hinsicht als „stumpfsinnig“ beschrieben wird.

Diesen Monat hatte das britische Finanzamt eine erste Vorlage zur Besteuerung von Kryptowährungen herausgegeben. Diese gilt zunächst nur für Privatanleger, wird später aber noch für Unternehmen ergänzt.

Laut dem Sender Sky News haben im Jahr 2018 mehr als 300 Krypto-Unternehmen ihren Betrieb eingestellt.

Gleichzeitig ergab eine aktuelle Studie, dass das Bewusstsein für Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) im Vereinigten Königreich sehr hoch ist.