US-Kryptobörse startet Spothandel für institutionelle Investoren

Die in Chicago ansässige, lizenzierte Kryptobörse Seed CX hat den Spothandel für institutionelle Investoren gestartet, so eine offizielle Pressemitteilung vom Mittwoch, 23. Januar.

Der Spot-Handel ist der Kauf oder Verkauf einer Währung, eines Finanzinstruments oder einer Ware mit sofortiger Übertragung. Spotkontrakte können die physische Lieferung des Instruments, der Ware oder der Währung beinhalten.

Gemäß der Ankündigung hat Seed CX den Spothandel für Bitcoin (BTC) in US-Dollar eingeführt. Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und Bitcoin Cash (BCH) sollen noch in diesem Monat folgen. Darüber hinaus plant Seed CX, seine unterstützten Fiatwährungen später im ersten Quartal 2019 auf den Euro und den japanischen Yen auszuweiten.

Darüber hinaus kündigte das Unternehmen an, einen Markt für Digital Asset Derivate anbieten zu wollen, der von der United States Commodities and Futures Trading Commission (CFTC) reguliert wird.

Die US-Börse verwendet nach eigenen Angaben ein gebührenfreies Modell zur Ein- und Auszahlung von Fiat- oder digitalen Vermögenswerten. Alle Dollar-Einlagen würden bei regulierten US-Banken gehalten und sind durch die Federal Deposit Insurance Corporation abgesichert.

Edward Woodford, Mitbegründer und CEO von Seed CX, gibt an, dass die Börse bereits positive Rückmeldungen von ihren Kunden erhalten habe und erwartet, institutionelle Investoren anzuziehen.

Anfang dieses Monats brachte Seed CX eine Wallet-Lösung für Digitale Assets mit On-Chain-Abwicklung für institutionelle Anleger auf den Markt. Das Projekt wurde gemeinsam mit seiner Abwicklungstochter Zero Hash entwickelt - einer Krypto- und Fiat-Währungsverwahrungsgesellschaft, die On-Chain-Abwicklungsdienstleistungen anbietet und Berichten zufolge über die behördliche Genehmigung von FinCEN verfügt, als Geldübermittler in 25 Staaten tätig zu sein.