Studie: USA & Japan machen weltweit Großteil des Datenverkehrs bei Kryptobörsen aus

Cointelegraph Japan berichtete am 1. Juni, dass die USA die weltweit wichtigste Quelle für den Datenverkehr mit Kryptowährungsbörsen sind.

Die Studie wurde am 31. Mai von der Krypto-Nachrichtenagentur The Block veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass 24,5% des gesamten Verkehrs, der an Krypto-Börsen gerichtet ist, aus den USA stammt. Japan belegte mit 10% den zweiten Platz, während Südkorea etwa 6,5% des gesamten Verkehrs erreichte und Indonesien etwa 4,5%.

Nach wie vor blockieren einige Länder – beispielsweise China – den Zugriff auf Kryptowährungsbörsen, und Benutzer von diesen Orten greifen normalerweise über Virtual Private Networks (VPNs) auf die Börsen zu. VPNs verschleiern die IP-Adressen der Benutzer und lassen sie so aussehen, als wären sie aus einem anderen Land, was die Genauigkeit dieser Studie beeinträchtigt.

Schließlich behauptet The Block, eine positive Korrelation zwischen dem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und dem Volumen des Datenverkehrs von Kryptobörsen zu erkennen. Der Bericht stellte fest:

"Daten zeigen, dass ärmere Länder nicht so viel mit Krypto handeln wie wohlhabendere Länder."

Wie Cointelegraph Anfang dieser Woche berichtete, veröffentlichte der amerikanische Krypto-Investment-Manager Bitwise Asset Management einen Bericht mit der Aussage, dass gefälschte Handelsvolumina durch Kryptobörsen den Preis von Bitcoin (BTC) nicht beeinflussen.

Anfang dieses Monats wurde bekannt, dass die japanische Financial Services Agency gegen Kryptobörsen vorgeht, die anonyme Transaktionen anbieten oder über schwache Praktiken zur Identitätsprüfung verfügen, um sich auf die Inspektion durch die Financial Action Task Force in diesem Herbst vorzubereiten.