Österreichs Finanzregulatoren blockieren Krypto-Mining-Plattform

Die österreichische Finanzmarktautorität (FMA) hat die Geschäftsaktivitäten der Wien-basierten Mining-Firma INVIA Gmbh gestoppt, wie eine Pressemitteilung der Behörde vom 29. Mai bestätigt.

Das Unternehmen wurde aufgefordert, Mining-Operationen für digitale Währungen aufgrund des Verdachts der unautorisierten Verwaltung eines Alternativen Investment Fonds (AIF) zu beenden. Das auf das Verbot folgende Verfahren steht noch aus. Die Pressemitteilung fügt hinzu, dass INVIA weder von der FMA beraten wird, noch eine Lizenz der Behörde besitzt.

INVIA World, die Firma hinter der INVIA Gmbh, bietet das Mining von "profitablen Coins" wie Bitcoin und Ethereum durch ein "intelligentes Mining-System" an und zahlt Erlöse aus Mining-Operationen an seine Nutzer. Im Gegensatz zu den Anschuldigungen der FMA behauptet die Firma, dass ihre Operationen den Gesetzen der EU entsprechen.

Anfang dieses Monats erhielt das US-amerikanischen Blockchain-Startup ShipChain eine Unterlassungsverfügung vom der Generalstaatsanwaltschaft von South Carolina wegen eines Verstoßes gegen das Wertpapiergesetz des Staates. Obwohl behauptet wurde, dass ShipChain nicht als Broker-Dealer bei einem Wertpapierregulator registriert sei, widerlegte das Unternehmen die Anschuldigungen.

Auch eine Bitcoin-Investmentgesellschaft aus Texas erhielt diesen Monat eine Unterlassungsverfügung der Generalstaatsanwalt von Texas für das vermeintliche Angebot nicht registrierter Wertpapiere und die Abgabe irreführender Statements an Investoren.

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