Blockchain-Sicherheitsfirma CertiK: Beta-Version für Smart-Contracts-Chain

Die CertiK Foundation, eine Organisation, die Sicherheits-Infrastrukturen für Blockchain entwickelt, wird nächste Woche eine offene Beta-Version ihrer CertiK Chain präsentieren.

Laut einer Pressemitteilung vom 22. November will die CertiK Foundation bald die offene Beta-Version Testnet 3.0 für die CertiK Chain herausbringen. Damit werden Smart Contracts ermöglicht um Sicherheitsaudits bei anderen Smart Contracts nachzuweisen, bevor eine Transaktion durchgeführt wird.

Die CertiK Virtual Machine (CVM) ist vollständig mit dem EVM von Ethereum kompatibel, so dass die bestehenden Solidity Smart Contracts reibungslos funktionieren. Da die CertiK Chain auf dem Cosmos-Netzwerk basiert, sind auch Solidity Smart Contracts im Cosmos-Netzwerk möglich.

Veröffentlichung und mögliche Anwendungen

Mit der Veröffentlichung der offenen und öffentlichen Beta-Version will das Unternehmen die Skalierung und Blockvalidierung effizient gestalten. Die CertiK Foundation teilte Cointelegraph mit, dass die Chain für in vielen Anwendungsszenarien nutzbar sei, etwa in der dezentralen Finanzierung und beim Staking.

Das Unternehmen erklärte, dass Nutzer vor dem Staking von Kryptowährungen nach Nachweisen für Sicherheitsaudits suchen kann. Je nachdem, was diese Suche ergibt, kann ein Benutzer auch mehrere kleine Beträge versenden. Die CertiK Foundation erklärte dazu:

"Wenn die Blockchain letztendlich so disruptiv wird, wie die Leute erwarten, und Smart Contracts (wie etwa DAOs) mit anderen Smart Contracts interagieren, dann würde die Möglichkeit, die Sicherheit on-chain zu überprüfen, dazu beitragen, böswillige Akteure auszumerzen. Die CertiK Chain bietet auch einen Sandkasten für Smart Contracts. Damit können sie in einer simulierten Umgebung für dynamische Tests ausprobiert werden. Das wäre sowohl für Einsatz neuer Verträge als auch für die Implementierung von Upgrades bei bestehenden Verträge nützlich."

Weitere Sicherheitsfunktionen

In den kommenden Veröffentlichungen will das Unternehmen, weitere Sicherheitsfunktionen einbauen, um böswillige Akteure auf der Blockchain auszumerzen. Die CertiK Chain läuft auf CertiKOS, "dem weltweit einzigen vollständig zertifizierten, Betriebssystem-Kernel und Hypervisor". Damit können CVMs Smart Contracts ausführen, die in der Programmiersprache DeepSEA entwickelt wurden.

Die CertiK Foundation hat Ende Juli nach einer Investition von Binance Labs im Jahr 2018 ihre firmeneigene CertiK Chain Blockchain herausgebracht. Damals sagte das Unternehmen, dass Smart Contracts auf der CertiK Chain in der funktionalen Programmiersprache DeepSEA entwickelt werden können, die durch den Code Sicherheit garantiert.

Wie bereits berichtet, hat die Ethereum Foundation das DeepSEA-Projekt im März mit einer Finanzierung unterstützt. Das Open-Source-Blockchain-Projekt Qtum finanzierte DeepSEA bereits im Dezember mit 400.000 US-Dollar.