Indiens Oberster Gerichtshof prüft letzte Petitionen gegen Krypto-Ban der Zentralbank

Indiens Oberster Gerichtshof leitet die letzte Anhörung von Petitionen gegen das Verbot von Kryptowährungen durch die Zentralbank des Landes ein. Die Anhörung findet heute, am 25. September statt, wie der lokale Nachrichtendienst Financial Express berichtet.

Der letzte Schritt in einem langwierigen Prozess, seitdem die Reserve Bank of India (RBI) das Verbot im April verkündete, hat in den letzten zwei Monaten mehrere Beschwerden hervorgebracht, die von Quellen aus der lokalen Kryptowährungsindustrie und darüber hinaus stammen.

Der Bann ist offiziell seit dem 6. Juli in Kraft. Wie Cointelegraph berichtete, war die Deadline für die endgültige Entscheidung von Juli auf den 20. September verschoben worden.

Am 12. Oktober veröffentlichte die RBI in einer eidesstattlichen Erklärung ihre Haltung zu Kryptowährungen; wobei sie an ihrer Entscheidung festhielt, die Banken daran zu hindern, Börsen und andere Einheiten zu bedienen.

Bitcoin und Altcoins sind laut der RBI "weder eine Währung noch Geld und gelten nicht einmal als zulässiges Zahlungssystem".

Das Gericht muss noch eine Zeitleiste für die Berufungen bekanntgeben.

Im Einklang mit anderen Gerichtsgebieten wie dem Iran und Venezuela, welche eine harte Haltung gegenüber der Freiheit von Kryptowährungen eingenommen haben, signalisierte die RBI ihr Interesse an der Schaffung einer nationalen Kryptowährungen unter ihrer direkten Kontrolle.

Gleichzeitig hat die Regierung Teams nach Japan und in die Schweiz geschickt, um mögliche Maßnahmen zur Regulierung des Marktes zu erkunden.