Japanische Behorden erteilen Coincheck die Kryptobörsen-Lizenz

Die japanische Finanzaufsichtsbehörde (Financial Services Agency, FSA) hat der Kryptowährungsbörse Coincheck die vollständige Erlaubnis erteilt, damit diese weiterhin im Land tätig sein kann. Cointelegraph Japan berichtete am 11. Januar über die Entwicklung und zitierte ein offizielles Kommunique.

Darüber hinaus ist Coincheck laut einer Pressemitteilung der Monex Group vom 11. Januar nun direkt bei der Finanzaufsicht mit dem Namen "Kanto Financial Bureau" registriert.

Coincheck, das im Januar 2018 gehackt wurde und damals Altcoin-Token im Wert von 460 Millionen Euro verlor, schließt sich nun der langsam zunehmenden Anzahl offiziell genehmigter Börsen an, die den japanischen Markt bedienen.

Der Schritt ist ein Meilenstein für die Börse und für den Online-Broker Monex Group, welcher Coincheck im April für nominal 29 Mio. Euro gekauft hat.

Seit der Übergangszeit haben die Entwickler die Funktionalität langsam an die Benutzer zurückgegeben und die Rückerstattung gestohlener Token organisiert.

Japan hat im vergangenen Jahr versucht, ein Lizenzierungsprogramm zu implementieren, nachdem die Sicherheitseinrichtungen der Börse für Unbehagen gesorgt haben. Trotz der verschärften Gesetzgebung sind weitere Hacks vonstatten gegangen, wobei die Plattform Zaif im vergangenen September rund 17 Millionen Euro verlor.

Am Freitag berichtete Cointelegraph auch über eine Untersuchung der Regierung bezüglich der Sicherheit des Krypto-Austauschs in Südkorea, die bei weniger als einem Drittel der Plattformen eine zufriedenstellende Regelbefolgung ergab.