Südkoreas SBI Savings Bank unterschreib Absichtserklärung mit Blockchain- und KI-Spezialist

Südkoreas SBI Savings Bank hat eine Absichtserklärung mit DAYLI Intelligence unterschrieben, einem Spezialisten für KI- und Blockchain-Technologien, um ihre Fintech-Geschäfte zu verbessern, wie Money Today, heute, am 3. September berichtet.

DAYLI Intelligence liefert Blockchain-Lösungen und KI-basierte Technologieinfrastrukturen für Finanzinstitutionen. Die Firma wird SBI angeblich bei der Implementierung von sowohl Blockchain als auch Machine Learning unterstützen, um die Arbeitseffizienz der Bank zu maximieren und Kosten über diverse Finanzprodukte und Leistungen hinweg zu senken.

DAYLI wird SBI Lösungen liefern, die auf "LoopChain" basieren, einem Protokoll, dass DAYLI mit dem Blockchain-Startups theloop im Rahmen des ICON-Netzwerkes entwickelt hat. Das letztere ist ein Projekt, welches als interoperables dezentralisiertes Netzwerk auftritt, welches verschiedene Blockchains miteinander verbindet.

Seine modale Struktur soll angeblich aus DLT-Schichten, Smart Contracts und Management-Ebenen bestehen, welcher je nach Anwendungsfall in Kraft treten - Beispiele sind Authentifizierungssysteme, Abrechnungen, Handel und Internet of Things (IoT).

SBI wird auch mit DAYLI an der Integration der Smartchat-Botlösung DAVinCI BOT für ihr Marketing und einem Machine-Learning-Datenanalysewerkzeug namens DAVinCI LABS arbeiten.

Ein Vertreter der SBI wurde zitiert mit der Aussage, dass die Absichtserklärung ein Teil des Versuches der Bank sei, die Entwicklung ihrer Fintech-Leistungen voranzutreiben und eine Nutzerbasis als Reaktion auf das "rapide wechselnde Finanzumfeld" aufzubauen.

Wie Cointelegraph berichtete, hat sich Korea sowohl in regulatorischer als auch gesetzlicher Hinsicht in den letzten Monaten positiv entwickelt.

Im Mai deutete die Regierung Pläne an, ihren notorischen Bann von inländischen Initial Coin Offerings (ICOs) aufzuheben, welchen die Nationalversammlung notorisch debattiert und sogar vorschlug, Pläne für eine eigene, südkomareanische "Blockchain-Insel" im Malta-Stil voranzutreiben.

Lokale Regulierungsbehörden haben sich auch dafür ausgesprochen, neue Gesetze einzuführen, die Blockchain-Investitionen fördern würden. Angeblich arbeiten drei koreanische Ministerien derzeit an dem endgültigen Entwurf für ein umfassendes Klassifizierungssystem für Blockchain in dem Land. Vor wenigen Tagen enthüllte eine südkoreanische Provinz ihr Vorhaben, eine eigene, Blockchain-basierte Digitalwährung auszugeben, um das staatliche Loyalitätssystem zu ersetzen.