JPMorgan: Interesse an der Markteinführung der CME Bitcoin-Optionen ist hoch

Die größte Bank der USA ist überzeugt davon, dass das Interesse an der bevorstehenden Markteinführung der Bitcoin (BTC) Optionsscheine der CME Group hoch sein wird.

Wie Bloomberg am 10. Januar berichtet, haben führende Analysten von JPMorgan Chase im Vorlauf auf die Veröffentlichung der Optionsscheine am 13. Januar ein stark steigendes Interesse an den bereits bestehenden Bitcoin-Futures der CME festgestellt.

Interesse an CME Bitcoin-Optionen scheint hoch

Im Hinblick auf die verstärkte Aktivität der Anleger fasst JPMorgan zusammen:

„Die ungewöhnlich hohe Nachfrage [nach Bitcoin-Futures] in den letzten paar Tagen deutet höchstwahrscheinlich auf ein hohes Interesse der Anleger an den kommenden Optionsscheinen hin.“

Dies würde im starken Kontrast zur Markteinführung von Bitcoin-Optionen durch den CME Konkurrenten Bakkt stehen, der im Dezember entsprechende Optionsscheine herausgebracht hatte, die bisher allerdings „eher geringe“ Handelsvolumen erzielt haben.

Traditionell braucht es eine gewisse Zeit, ehe sich Bitcoin-Derivate am Markt durchsetzen können. Wie Cointelegraph in der Vergangenheit berichtet hatte, verzeichnete die Bakkt beim Start ihrer Bitcoin-Futures im September 2019 einen ähnlich schwachen Auftakt wie die CME Group bei der Einführung ihrer Futures im Dezember 2017.  

Allerdings stand die damals erstmalige Markteinführung der CME Bitcoin-Futures vor dem Hintergrund eines abflauenden Marktes. Für die Bitcoin-Optionen sind die Rahmenbedingungen derweil deutlich besser.

Vorzeichen stehen gut

Denn obwohl JPMorgan das gesteigerte Interesse an den CME Bitcoin-Futures nicht mit der jüngsten positiven Kursentwicklung der marktführenden Kryptowährung in Verbindung bringt, sollte erwähnt werden, dass Bitcoin zuletzt 15% zulegen konnte, um sich von 7.300 US-Dollar bis auf ein zwischenzeitliches Hoch von mehr als 8.400 US-Dollar zu steigern.

Einige Stimmen vermuten, dass die geopolitischen Spannungen zwischen der USA und dem Iran den plötzlichen Preissprung verursacht haben könnten.

Sonny Singh, der Finanzchef des Krypto-Zahlungsdienstleisters BitPay, hatte am 8. Januar in einem Interview mit Bloomberg erklärt, dass schon eine geringe Menge an neuen Anlegern ausreicht, um den Bitcoin-Kurs deutlich zu beeinflussen und in neue Sphären zu katapultieren.

Unter Betrachtung der Irankrise und der zunehmenden Marktbeteiligung großer Unternehmen wie der Fidelity Investments prognostiziert Singh, dass Bitcoin noch im Jahr 2020 sein bisheriges Rekordhoch von 20.000 US-Dollar knacken kann.