Südkorea: Internetkonzern Kakao plant Krypto-Wallet für Messenger-Dienst

Südkoreas größter Internetkonzern namens Kakao plant Gerüchten zu Folge, eine Krypto-Wallet in ihren Messenger-Dienst KakaoTalk einbauen zu wollen, wie die Nachrichtenagentur Fnnews am 18. März berichtet.

Laut Bericht wären dann mehr als 44 Mio. KakaoTalk Nutzer in der Lage, Peer-to-Peer Transaktionen über die entsprechende Wallet durchzuführen.  

Der Konzern soll planen, die Integration der Krypto-Wallet nach dem Start der Blockchain-Plattform Klaytn voranzutreiben, die wiederum von der Kakao Tochter Ground X entwickelt wird. Wie Bloomberg vor kurzem gemeldet hatte, will Ground X ein weiteres Initial Coin Offering (ICO) in Höhe von 90 Mio. US-Dollar durchführen, nachdem in einem vorherigen Verfahren schon 90 Mio. US-Dollar Investitionskapital eingesammelt werden konnten.

Fnnews gibt an, dass der Klaytn Start für Juni 2019 datiert ist, die Krypto-Wallet für KakaoTalk würde also erst zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Cointelegraph hatte zuvor berichtet, dass Kakao schon mehr als 57 US-Dollar für neue Technologien ausgegeben hat, darunter zum Beispiel Blockchain und Künstliche Intelligenz.

Ende Februar hatte Samsung inoffiziell angekündigt, dass das Galaxy S10 ebenfalls über eine Wallet-Funktion verfügen wird, in diesem Fall für Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und zwei weitere Tokens. Der südkoreanische Elektro-Konzern hatte zuvor schon verraten, dass das neue Smartphone einen Speicher für Krypto-Privatschlüssel haben wird.

Die New York Times hat kürzlich darüber berichtet, dass Facebook auch an einem Krypto-Projekt arbeitet. Laut dem Artikel plant das Unternehmen, eine eigene Kryptowährung in ihre drei Messenger-Dienste WhatsApp, Facebook Messenger und Instagram einzubinden. Der etwaige Stablecoin wird dadurch eine Reichweite von ca. 2,7 Mrd. Nutzern haben.