USA: Krypto potenziell problematisch für die Sicherheitsfreigabe von Anwerbern des Verteidigungsministeriums

Die Anerkennung von Bitcoin als eine Art der Fremdwährung könnte potenziell die Entscheidungen im Einstellungsprozess für neue Mitarbeiter der US-Verteidigungsministerium (DoD) beeinflussen, wie Bloomberg am 22. Mai berichtete.

Das Hauptanliegen des Pentagon ist, ob Investitionen in Kryptowährungen eine kriminelle Absicht oder eine erhöhte Veranlagung für riskantes persönliches Verhalten darstellen. Dies könnte sich negativ auf das Profil eines Stellenbewerbers auswirken, sollte das US-Verteidigungsministerium jene Investments für eine Sicherheitsüberprüfung in Betracht ziehen.

Bisher hat das Verteidigungsministerium noch keine Richtlinien bezüglich dem Besitz von Kryptowährungen ausgegeben. Das Pentagon soll auf die Schatzkammer, die US-Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (SEC) sowie andere Agenturen warten, die über die gesetzgeberische Auslegung von Kryptowährungen informieren. Der nationale Sicherheitsapparat muss mehr als 4 Millionen Menschen mit einer bestimmten Form von Sicherheitsüberprüfung überwachen.

Wie von Bloomberg bemerkt wird, könnte eine genauere Betrachtung von Bewerbern, die digitale Währungen besitzen, zwischen die Bemühungen des Pentagons kommen, seine Operationen in der Cybersphäre auszuweiten. Greg Touhill, der damals erste Bundesoffizier für Informationssicherheit sagte:

"Wenn wir bekanntgeben, dass der Besitz von Bitcoin oder einer anderen digitalen Währung ein Signal sein könnte oder eine rote Markierung bei einer Sicherheitsüberprüfung aufwirft, passiert wohl was? Diese Leute werden nicht herumsitzen und darauf warten, für einen Regierungsjob in Betracht gezogen zu werden. Es würde meiner Ansicht nach nur den Rückstand vergrößern."

Experten sind sich uneinig, ob der Besitz von Krypto ein legitimes Risiko andeutet. Steve Aftergood vom Bund amerikanischer Wissenschaftler gab zu, dass er daran zweifelt, ob die Regierung "ein klares Verständnis davon hat, was eine Person tatsächlich zu einem Sicherheitsrisiko macht". Er fügte hinzu, dass die gängigen Proxy-Faktoren, die vom Sicherheitsapparat verteufelt werden, wie beispielsweise Drogenkonsum und Schulden, nicht unbedingt genauere Risikoindikatoren sind.

Auf der anderen Seite argumentiert Nicholas Weaver, ein Forscher an dem Internationalen Computerforschungsinstitut der Universität von Kalifornien, dass das Pentagon Recht hat, Krypto-Investoren zu hinterfragen und zu überprüfen. Weber wiederholte das oft vorgebrachte Argument, dass "Bitcoins einzige wirkliche Verwendung darin besteht, Drogen usw. zu kaufen, es verdient das Misstrauen". Er fügt hinzu:

"Was die HODL-er angeht; sie werden den Überprüfungsprozessen ohne Probleme durchlaufen, weil es klar ist, dass sie nur kleine Spekulanten sind. Oder tatsächlich wahnhafte Spekulanten und wollen Sie diesen Typus in dem Fall wirklich in der Regierung? "

Wie Cointelegraph zuvor berichtete, sagte der Präsident der Bundesreservebank in San Francisco John Williams, dass die Kryptowährung "nicht den grundlegenden Test dessen, was eine Währung sein sollte, besteht". Er gab zu Protokoll, dass eine Währung "im Grunde etwas mit einer Wertaufbewahrungsfunktion" und elastisch sein sollte, um unterschiedliche wirtschaftliche und finanzielle Bedingungen zu unterstützen.