Coinbase nimmt Kryptowährung EOS ins Angebot

Die große amerikanische Kryptobörse Coinbase hat nun die Kryptowährung EOS in ihr Angebot genommen, wie aus einer Pressemitteilung vom 30. Mai hervorgeht.

Der neue Token ist ab sofort in den meisten Regionen verfügbar, die von Coinbase abgedeckt werden, einzige Ausnahmen sind derzeit Großbritannien und New York.

Des Weiteren heißt es in der Pressemitteilung, das für EOS keinerlei Transaktionsgebühren anfallen, stattdessen wird eine Quasi-Gebühr durch das zur Verfügung stellen von Rechenleistung (z.B. Arbeitsspeicher oder Prozessorleistung) eingeholt. Nutzer, die sich auf der EOS Blockchain bewegen, können ebenfalls EOS verdienen, indem sie ihre Rechenleistung nutzbar machen.

Mit EOS fügt Coinbase eine weitere große Kryptowährung hinzu, der Coin hat momentan eine Marktkapitalisierung von 8 Mrd. US-Dollar. Erst im Februar hatte die Kryptobörse den XRP-Token von Ripple ins Angebot genommen, während kürzlich die großen Stablecoins DAI und USD Coin (USDC) gefolgt sind.

Im Mai hat Coinbase seine globale Reichweite vergrößert und auf mehr als 50 weitere Länder ausgedehnt. Außerdem wurde ein Krypto-Lernprogramm namens Coinbase Earn auf den Weg gebracht, an dem in mehr als 100 Ländern teilgenommen werden kann.

Vor kurzem hat die Coinbase Vize-Präsidentin Emilie Choi angekündigt, dass die Kryptobörse zunächst nicht auf dezentralisiertes Trading setzten wird. Choi verweist dahingehend auf die etwaigen Probleme bei der Befolgung von gesetzlichen Vorschriften, die im Zuge einer solchen dezentralisierten Kryptobörse (DEX) entstehen könnten:

„Wenn wir eine dezentralisierte Kryptobörse eröffnen wollen, müssen wir sicherstellen, dass für Sicherheit und Gesetzestreue gesorgt ist. Allerdings gibt es bisher keinen konkreten Plan, wie man so etwas umsetzen könnte. Wir finden die Idee sehr interessant, aber investieren momentan keine Ressourcen in diese Richtung.“