Krypto-Wallet Abra kündigt Direkttransaktion von EU-Banken in SEPA an

Krypto-Wallet Abra hat den direkten Kauf und Verkauf von Kryptowährungen für europäische Bankkonten eingeführt, wie eine Pressemitteilung, die am 4. September von PR Newswire veröffentlicht wurde, bestätigt.

Abra, welche 28 Kryptowährungen für Kunden weltweit anbietet, wird nun Bankkonten der Single Euro Payments Area (SEPA) unterstützen. Wie es auf den offiziellen Twitter-Kanal der Firma heißt, hat die Einführung der in-App-Kauf von digitalen Währungen über europäische Banken bereits beginnen.

Kunden können nun Euros oder diverse andere nationale Währungen direkt in ihre Wallet transferieren, welche sie wiederum gegen die 28 von Abra angebotenen Kryptowährungen wechseln können, darunter Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und Ripple (XRP).

Bill Barhydt, der Gründer und Geschäftsführer der Firma, erklärte die Innovation folgendermaßen:

"Mit Nutzern aus über 70 Ländern weltweit und angesichts der immer größeren Nachfrage nach der Möglichkeit, von jedem Bankkonto aus in Kryptowährungen zu investieren, ist es wichtig, Investoren die Möglichkeit zu geben, ihre Abra-Geldbörse direkt von jedem Bankkonto zu finanzieren."

Neben der Unterstützung für SEPA-Bankkunden, hat Abra auch vor kurzem drei neue Coins für die Wallet hinzugefügt: Cardano (ADA), Basic Attention Token (BAT) und Tron (TRX).

Bis zur gestrigen Ankündigung konnte die Abra-Wallet nur von US-amerikanischen Banküberweisungen sowie durch American-Express-, Visa -und MasterCard-Debit- und Kreditkarten auf der ganzen Welt finanziert werden.

SEPA ist ein Zahlungssystem, das Banküberweisungen innerhalb der EU vereinfacht. Derzeit umfasst es 28 EU-Mitgliedsstaaten, gemeinsam mit den vier Mitgliedsstaaten der Europäischen Freihandelsassoziation (Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz) sowie Andorra, Monaco und San Marino.

Wie Cointelegraph im März 2018 berichtete, hat der US-Börsen- und Wallet-Dienst Coinbase eine e-Money-Lizenz von der britischen Financial Conduct Authority (FCA) erhalten, um Fiat-Aktivitäten in Großbritannien sowie in den 23 Ländern innerhalb der EU durchzuführen. Es ist bisher unklar, ob Coinbase die EU-Lizenz auch im Falle des Brexits behalten kann.