Hongkong: Wertpapieraufsicht fordert Kryptoregulierung zur Betrugsbekämpfung

Die Wertpapieraufsichtsbehörde von Hongkong hat ihre Besorgnis über das Fehlen von Regulierung zur Bekämpfung von Betrug im Krypto-Bereich zum Ausdruck gebracht, berichtet die lokale Nachrichtenagentur The Standard am 30. Mai.

Ihr Chef, Thomas Atkinson, wies auf Probleme im Zusammenhang mit der bestehenden regulatorischen Unsicherheit über Initial Coin Offerings (ICOs) und dem Kryptowährungshandel hin.

Atkinson, der 2016 aus Kanadas größter Wertpapieraufsichtsbehörde, der Ontario Securities Commission (OSC), ausgeschieden war, betonte, dass die Struktur bestimmter Krypto-Börsen "außerhalb des Anwendungsbereichs der Wertpapieraufsich" liegt, so der Bericht.

Der Beamte forderte die lokalen Gesetzgeber und Behörden auf, einen Ansatz zur Überwachung von Krypto-Unternehmen zu entwickeln, und betonte, dass der Krypto-Markt aktuell immer noch anfällig für große Risiken wie betrügerische Aktivitäten sei.

Diese neue Erklärung folgt jüngsten, durch die Wertpapieraufsicht erlassenen Leitlinien für Security Token Offerings (STOs) vom März. In dem offiziellen Dokument erklärte die Wertpapieraufsichtsbehörde von Hongkong, dass Security Token wahrscheinlich wie klassische Wertpapiere zu behandeln sind und daher unter die geltenden Wertpapiergesetze fallen sollten.

Die Regulierungsbehörde hatte zuvor auch eine Erklärung mit Leitlinien für Krypto-Fonds veröffentlicht, in der sie eine spätere Regulierung von Krypto-Börsen in Aussicht stellte.