Japans Regulatoren fordern Einschränkungen für den Handel mit Privatsphäre-fokussierten Altcoins

Japanische Regulatoren haben diesen Monat vorgeschlagen, dass Krypto-Börsen der Handel mit den auf Anonymität ausgelegten Altcoins Dash (DASH) und Monero (XMR) verboten werden soll, wie Forbes heute, am 30 April berichtet.

Mit Bezugnahme auf die Ergebnisse eines Treffens der Arbeitsgruppe von "Industrieexperten" und der als nationaler Regulator fungierenden Finanzaufsichtsbehörde (FSA) schreibt der Nachrichtendienst, dass einer der Teilnehmer präventive Maßnahmen gegen Altcoins vorgeschlagen hat, die dafür bekannt sind, viel Wert auf die Privatsphäre und die Anonymität ihrer Nutzer zu legen.

"Es sollte ernsthaft diskutiert werden, inwieweit Krypto-Börsen zur Nutzung solcher Währungen befähigt sein sollten", soll das unbekannte Mitglied laut Forbes vorgebracht haben.

Angesicht des 429 Mio. Euro Hacks auf die japanische Börse Coincheck im Januar diesen Jahres versucht die FSA aktuell sicherzustellen, dass dem japanischen Krypto-Sektor etwas Ähnliches nicht noch einmal passiert.

Mitte März stellte Coincheck den Handel mit Monero, Dash und Zcash ein, während die FSA Strafen an andere Börsen verteilte, die sich nicht an die Anforderungen des nationalen Börsen-Lizenz-Systems gehalten hatten.

Auch wenn die FSA noch keinen konkreten Plan über die Handhabung der Coins bekanntgegeben hat, sind die Krypto-Börsen des Landes bemüht, den bisher ausgegebenen regulatorischen Anforderungen zu entsprechen, da sie sich sonst Sanktionen durch Japans neuen selbstregulierenden Körper ausliefern, der letzte Woche ins Leben gerufen wurden.

Nihon Kasotsuka Kokangyo Kyokai (Die Japanische Assoziation der Kryptowährung-Börsen) wird versuchen, bestätigte Praktiken in den Sektor einzuführen, wie Cointelegraph am 26. April berichtete. Der Vorstandsvorsitzende Taizen Okuyama drückte bereits den Wunsch aus, eine "Situation zu kreieren, in welcher er [unlizenzierte Plattformen] beraten kann".