USA-Kongress prüft erneut Gesetz zur Befreiung nicht-verwahrungspflichtiger Kryptodienste

Ein Gesetz, das Unternehmen, die nicht-verwahrende Kryptodienste anbieten, von bestimmten staatlichen Gesetzen zur Geldübermittlung befreit, wurde dem Kongress der Vereinigten Staaten erneut vorgelegt. Daten, die dies bestätigen, wurden am 14. Januar auf der offiziellen Website des US-Kongresses veröffentlicht.

Der Gesetzentwurf mit dem Titel "To provide a safe harbor from licensing and registration for certain non-controlling blockchain developers and providers of blockchain services" wurde vom US-Kongressabgeordneten Tom Emmer eingereicht und vom Kongressabgeordneten Darren Soto mitfinanziert.

Emmer hat bereits in der Vergangenheit Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie gezeigt und wurde in der Liste der an Kryptowährungen interessierten Mitgliedern des U.S. Kongresses aufgeführt, die Cointelegraph im März letzten Jahres veröffentlicht hat.

Wie Cointelegraph im September 2018 berichtete, plant Emmer die Einführung von drei Gesetzentwürfen zur Unterstützung von Blockchain-Technologie und Kryptowährungen, darunter diejenigen, die kürzlich wieder zur Prüfung eingereicht wurden. Die beiden anderen Gesetzentwürfe tragen die Namen"Resolution Supporting Digital Currencies and Blockchain Technology" und "Blockchain Regulatory Certainty Act".

Im Oktober war bekannt geworden, dass die US-Vertreter Doris Matsui und Brett Guthrie dem US-Repräsentantenhaus einen Gesetzentwurf mit dem Titel "Blockchain Promotional Act 2018" vorgelegt haben.

Im Juni 2018 berichtete Cointelegraph, dass das U.S. House of Representatives Financial Services Committee einen Gesetzentwurf vorgelegt hat, der eine Studie darüber erstellen soll, wie Kryptowährungen in Zusammenhang mit dem Menschenhandel im Prostitutionsbereich verwendet werden könnten.