US-Blockchain Investor Terpin bekommt im SIM-Swapping-Fall 68 Mio. Euro zugesprochen

Der US-amerikanische Blockchain- und Kryptoinvestor Michael Terpin hat in einem Zivilverfahren gegen den 21 jährigen Nicholas Truglia umgerechnet rund 67,5 Mio. Euro zugesprochen bekommen. Dies geht aus einem Reuters-Bericht vom 10. Mai hervor.

Laut dem Bericht hat der Oberste Gerichtshof von Kalifornien in der vergangenen Woche den in Manhattan ansässigen Truglia angewiesen, den oben genannten Betrag als Schadensersatz zu zahlen. Der Betrag zählt laut Reuters zu einen der größten Zusprüche eines Gerichts im Kryptoraum.

Wie bereits berichtet, reichte Terpin die Klage gegen Truglia Ende Dezember ein, nachdem er im vergangenen August erstmals eine Klage gegen AT&T eingereicht hatte. Terpins beschuldigt die Firma der Fahrlässigkeit, sodass der Angeklagte die Kontrolle über Terpins Telefonnummer erlangen konnte und dadurch Krypto im Wert von fast 22 Mio. Euro stehlen konnte.

Truglia und seine Komplizen erlangten angeblich die Kontrolle über Terpins Token, indem sie mithilfe der Telefonnummer die Sicherheitspasswörter seiner Onlinekonten geändert haben. Anfang November wurde Truglia verhaftet, mit dem Verdacht, durch SIM-Swapping Krypto im Wert von 900.000 Euro gestohlen zu haben.

Wie Cointelegraph berichtete, veröffentlichte das US- Deparment of Justice am 9. Mai eine fünfzehn punktige Anklageschrift , die eine Hacker-Gruppe namens "The Community" dem SIM-Swapping bezichtigt.