Neuer Risikokapitalfonds aus Hamburg fördert Blockchain-Startups

Der neue Fondsanbieter Blockrock Ventures aus Hamburg hat zwei Risikiokapitalfonds zur Anlage in Blockchain-Startups aufgelegt, wie auf der Webseite des Unternehmens zu erfahren ist.

Zwei Blockchain-Fonds als Start

Das laut der eigenen Roadmap bereits seit Juni 2019 existierende Unternehmen will mit einem mit 5 Millionen Euro und einem mit 30 Millionen Euro an Zielkapital ausgestatten Fonds in Blockchain-Projekte aus verschiedenen Bereichen investieren. 

Der Investmentfokus soll laut Blockrock Ventures auf Blockchain-Projekten im Gesundheitswesen, der Energiewirtschaft, auf Versorgern, im öffentlichen Sektor, dem Medienbereich, für Logistik und Transport sowie  Fintech liegen.

Im Vergleich zu klassischen Risikokapitalgebern will der Fondsanbieter auch Aufgaben eines Accelerators übernehmen und die durch Beteiligungen finanzierten Startups aktiv bei ihrem Aufbau unterstützen. Auch Marketinginitiativen und die Durchführung von Events gehören dabei zum Gesamtkonzept.

Am 16. und 17. August führte Blockrock Ventures mit der sogenannten Blockchance Konferenz bereits einen ersten solchen Event durch, bei dem Details zum geplanten Accelerator-Programms diskutiert wurden.

Weitere Roadmap

Für Ende November peilt der Fondverwalter eine Bafin-Lizenz an, die Blockrock Ventures auch das Management von Fonds mit einer Größe von über 100 Millionen Euro ermöglichen soll. Ab Dezember gehen die ersten Fonds an den Start. Ab diesem Zeitpunkt will Blockrock Ventures Gelder entgegennehmen. Erste Investments durch das Unternehmen sind ab April 2020 geplant.

Weltweit gibt es bereits eine Reihe von Blockchain- und Krypto-Fonds wie etwa Grandshores Technology aus Hongkong, diverse Fonds von Grayscale aus den USA oder den neuen Schweizer Blockchain-Fonds Blufolio, welcher im April sein erstes Investment tätigte.