Cointelegraph
Helen Partz
Verfasst von Helen Partz,Redaktionsautor
Igor Belkin
Geprüft von Igor Belkin,Ehemaliger Redakteur

Iranische Zentralbank warnt: Bitcoin-Handel illegal im Iran

Der stellvertretende Gouverneur für neue Technologien bei der Zentralbank des Iran sagte, dass der Bitcoin-Handel im Land nicht legal sei.

Iranische Zentralbank warnt: Bitcoin-Handel illegal im Iran
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Der Kauf und Verkauf von Kryptowährungen, wie Bitcoin (BTC), ist im Iran illegal, wie ein leitender Regierungsmitarbeiter laut einem Bericht der lokalen Nachrichtenagentur Tasnim News am 8. Juli erklärte.

Nasser Hakimi, der stellvertretende Gouverneur für neue Technologien bei der Zentralbank des Iran (CBI), sagte, dass der Bitcoin-Handel im Land nicht legal sei. Er kam dabei auch auf ein damit zusammenhängendes Verbot der örtlichen Anti-Geldwäsche (AML)- Behörde, dem Obersten Rat zur Bekämpfung und Prävention von Geldwäsche und Finanzierung von Terrorverbrechen, zu sprechen.

In einem Interview mit Tasnim News warnte Hakimi die Öffentlichkeit vor rechtlichen und Anlagerisiken, die mit dem Kryptowährungshandel verbunden sind. Er sprach dabei auch die starke Bitcoin-Volatilität an. Außerdem äußerte der Regierungsmitarbeiter auch Bedenken im Zusammenhang mit Krypto-Werbung, da diese Bitcoin-Pyramidensysteme fördern würde.

Der Beamte hat Berichten zufolge auch erklärt, dass man zwischen der Produktion von Kryptowährungen und dem Handel mit diesem unterscheiden müsse.

Ende Juni gaben die iranischen Behörden bekannt, dass sie die Energieversorgung für das Kryptowährungs-Mining unterbrechen würden, bis neue Stromtarife dafür eingeführt werden. Ein örtlicher Mitarbeiter der Energieversorgung meldete in diesem Zusammenhang einen ungewöhnlichen Anstieg des Stromverbrauchs, der durch ein verstärktes Kryptowährungs-Mining verursacht werde. Die örtlichen Staatsanwälte haben Ende Juni rund 1.000 Bitcoin-Miner von zwei inzwischen stillgelegten Farmen beschlagnahmt, so BBC.

Am 6. Juli erklärte der iranische stellvertretende Minister für Industrie, Handel und Versorgung, dass der US-Kongress daran arbeite, dem Iran den Zugang zum Krypto- und Bitcoin-Mining zu verwehren. Damit soll verhindert werden, dass das Land die Sanktionen mit solchen Mitteln umgehen kann. Wie bereits berichtet, wird Bitcoin unter Iranern immer beliebter. Grund dafür ist die starke Inflation der lokalen Fiat-Währung, dem iranischen Rial (IRR), vor dem Hintergrund des Nuklear-Deals.

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