BaFin untersagt Krypto-CFD-Händler Banc de Monarc das Einlagengeschäft

Die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Takeda Partners LTD das Einlagengeschäft untersagt und dessen unverzügliche Abwicklung angeordnet, wie die BaFin am 5. März auf ihrer Webseite bekanntgab.

Die aus Großbritannien operierende Takeda Partners LTD nehme als Betreiberin der Handelsplattform www.bancdm.io fremde Gelder als Einlagen für Aktien, Währungen, Anleihen, Indizes, Rohstoffe und ETF entgegen.

Das Unternehmen betreibe das Einlagengeschäft ohne die erforderliche BaFin-Erlaubnis, weshalb die Regulierungsbehörde dessen sofortige Abwicklung angeordnet habe.

Entscheidend für das Eingreifen der BaFin bei dem ausländischen Finanzdienstleister dürfte dessen Angebot auch in deutscher Sprache sein. Die Takeda Partners LTD bietet deutschen Kunden unter anderem den Handel von CFDs für Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Dash an.

Dabei handelt es sich um sogenannte Differenzkontrakte, bei denen der Kunde die hinterlegten Token nicht selbst erwirbt, sondern auf bestimmte Marktbewegungen spekuliert.

Ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgte der ebenfalls von der BaFin mittlerweile abgemahnte Bitcoin-CfD-Anbieter CFDPremium. Andere von der BaFin abgemahnte oder verbotene Krypto-Unternehmen der letzten Zeit sind  Moneeda AG, 69 Brokers, Kleinwort Consulting, loyalcoins.de, Bitcoin TradeRobot, Crypto Code und Bitcoin Victory.