Alibaba und IBM verzeichnen weltweit die meisten Blockchain-Patentanmeldungen

Die Technologiegiganten Alibaba und IBM führen die Liste der Unternehmen mit den bisher meisten Blockchain-bezogenen Patentanmeldungen an, wie ein Bericht von iPR Daily berichtet, der am 31. August veröffentlicht wurde.

iPR Daily - ein auf geistiges Eigentum spezialisiertes Medienunternehmen - zieht dieses Ergebnis auf Basis von konsolidierten Daten ab dem 10. August aus China, der EU, Amerika, Japan und Südkorea unter Bezugnahme des Internationalen Patentsystems der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO).

Chinas Handelsgigant Alibaba schafft es mit 90 Blockchain-Patenten knapp auf den ersten Platz, vor IBM mit bisher 89 Patentanmeldungen.

An dritter Stelle steht Mastercard mit 80 Patentanmeldungen, gefolgt von der Bank of America mit 53. An fünfter Stelle der neuen Liste steht Chinas Zentralbank, die People's Bank of China (PBoC), welche im Zuge ihres Projektes für eine eigene, digitale Zentralbankwährung bisher 44 Patente angemeldet hat.

Wie Cointelegraph berichtete, zeigen WIPO-Daten, dass China ​Bezug auf Länder die Liste anführt; 2017 verzeichnete das Land insgesamt 225 Patentanmeldungen im Bereich Blockchain-Technologie, gefolgt von Amerika mit 91 und Australien mit 13.

Chinas Annahme der Technologie steht im Kontrast zu durchaus harten Haltung des Landes gegenüber dezentralisierten Kryptowährungen, welche in den letzten Wochen nur noch stringenter wurde.

Die gespaltene Position des Landes wird auch von Alibabas Gründer Jack Ma widergespiegelt, welcher zwar öffentlich Blockchain unterstützt, sich jedoch skeptisch gegenüber Kryptowährungen äußerte.

IBM seinerseits ist dabei, sein Engagement mit Blockchain über diverse Bereich hinweg kontinuierlich zu erweitern. Erst kürzlich unterschrieb der Technologieriese einen 5-Jahresdeal über rund 637 Mio. Euro mit der australischen Regierung, um Blockchain und andere neue Technologien zur Verbesserung der Datensicherheit und Automatisierung von Informationen entlang verschiedener Bundesregierungsbereiche - darunter innere Angelegenheiten und Verteidigung - zu nutzen.